Nimm was du hast
— die Performance zum Modellprojekt

Das Theaterstück »Nimm was du hast« des Modellprojekts »Ich bin im Wir« vom TEAM3

Philosophischer und inhaltlicher Hintergrund

Die Beziehung zum Tod entscheidet über das Verständnis zum Leben. Das Menschsein als Gratwanderung zwischen Leben und Tod, dessen Weg wir uns selbst „schmieden“ und damit die Frage aufwirft: Wie werde ich Meister meines Menschseins? So sind es gerade eben die Stolpersteine auf unserem Weg der Menschwerdung, die uns immer wieder dahin führen, uns erhellen oder verdunkeln. Welcher Mensch ist der, der er sein möchte, sein will? Wer weiß, wer er ist, wer oder was er sein könnte? Ist vorherbestimmt, was er ist oder sein könnte, oder sind wir ein Pool von Möglichkeiten, von denen nur ein Bruchteil in die Realität tritt, von außerordentlichen Ereignissen provoziert, oder von zufälligen Begegnungen, die uns herausfordern? Auf den Spuren dieser Gratwanderung fädeln sich einzelne Szenen, Bilder, Texte, Performances, wie Perlen auf einer Schnur, analog der Lebenslinie eines Menschen und seiner Ereignisse, zu einem Stück zusammen. Perspektivenwechsel ermöglichen oder einfach Innehalten frei nach Goethe: "Werdich zum Augenblicke sagen, verweile doch, Du bist so schön. Dann magst Du mich in Fesseln schlagen, dann will ich gern zu Grunde gehen."

Künstlerisches Konzept und Methode

Dieser Theaterabend ist eher eine Szenencollage, nicht eine Geschichte von 2 Menschen, die sich entwickelt. Es sind Bruchstücke menschlicher Existenz, gerissen aus der Kontinuität des gewohnten Alltags. Die Probenarbeit ist eine Recherche. Es gibt keinen vorgefertigten Text. Die Grundlage des Textes wird aus Improvisationsarbeit, biografischem Material und Elementen des Forumtheaters entwickelt.

Work-in-Progress

Dieser Theaterabend ist eher eine Szenencollage, nicht eine Geschichte von 2 Menschen, die sich entwickelt. Es sind Bruchstücke menschlicher Existenz, gerissen aus der Kontinuität des gewohnten Alltags. Die Probenarbeit ist eine Recherche. Es gibt keinen vorgefertigten Text. Die Grundlage des Textes wird aus Improvisationsarbeit, biografischem Material und Elementen des Forumtheaters entwickelt.